Bericht von Gregor

Bereits letztes Jahr wäre ich schon gern beim Megathlon in meinem Wohnort gestartet, aber meinen Entschluss hatte ich erst nach Anmeldeschluss getroffen. Doch dieses Jahr meldete ich rechtzeitig und begann nach dem VR-Cup Ende Juni mit der speziellen Vorbereitung. Der Megathlon ist ein Fünfkampf mit 1,5km Schwimmen, 44,5km Rennradfahren, 22,7km Inlineskaten, 36,4km Mountainbiken und 10km Laufen. Deshalb erweiterte ich mein Training mit Schwimm-, Lauf- und Skate-Einheiten, oft als Koppeltraining zweier Trainingsarten direkt nacheinander. Um nicht ganz unbedarft bei meinem „Heimrennen“ zu starten, nahm ich zur Vorbereitung bei einem 2,5km Seeschwimmen und bei einem Triathlon über die olympische Distanz (1,5/40/10) als Wettkämpfe teil.

Am Wettkampftag war uns der Wettergott nicht hold und sorgte für nasse Athleten – auch nach dem Schwimmen. Aufgrund dieses Regens wurde dann auch das Inlineskaten gestrichen. Für mich gestaltete sich das Schwimmen mit 400 anderen besser als erwartet, auch wenn sich dieses Gefühl nicht in meiner Zeit widerspiegelte. Der Start mit dem Rennrad war sehr zäh und ich kam erst am Schiener Berg in den Tritt. Etwas enttäuscht war ich von den Staffelfahrern. Die waren noch frisch, kamen aber nur in meinem Windschatten mit. Erst als ein weiterer Einzelstarter angriff konnte ich mich mit ihm von meinem Anhang absetzten. Im Anstieg nach Schienen sammelten wir zwei weitere Einzelstarter ein. Am letzten Stich kurz vor dem „Gipfel“ konnte ich mich von den drei absetzten und meine Streckenkenntnisse in der Abfahrt ausspielen. Im Flachen fuhr ich auf einen weiteren Einzelstarter auf und wir kämpften uns gemeinsam gen Wechselzone. Hier hieß es ab aufs MTB und erneut in Richtung Schiener Berg. Auf den ersten Kilometern musste ich nochmal richtig kämpfen, damit ich mich der Dreimanngruppe vor mir anschließen konnte, die mich über den ersten Anstieg begleitet. Der zweite Anstieg lief besonders gut und ich konnte mich an einigen Fahrern vorbeischieben. Auf dem Rest der Radstrecke war ich bis kurz vor dem nächsten Wechsel auf mich allein gestellt. Hier kam eine kleine Überraschung als mir Katrin mitteilte, dass ich grad auf Platz 3 lag. Doch im Laufen hab ich so meine Defizite. Ich lief zwar einen Schnitt von fast 14km/h, aber der beste Läufer (Einzelstart) nahm mir 8,5min ab. So landete ich insgesamt auf Platz 7 und in meiner Altersklasse auf Platz 4. Das Rennen hat wirklich Spaß gemacht. Nächstes Jahr ja vielleicht wieder : )

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